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25.04.2012

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Chronik

Gründung der Handballabteilung im Sommer 1982 - Damaliger  TuS Vorsitzender Hagen Herwig - Abteilungsleiter: Johannes Schweitzer -  Erste Spielsaison 1982/1983 - Mannschaft: Alfred Knauf, Jörg Engels, Bernd  Reuter, Jürgen Reuter, Jürgen Schwarzer, Klaus Peter Mönk, Elmar Kotz,  Johannes Schweitzer, Christoph Röhrig, Wolfgang Krüger, Thomas Fitkau,  Frank Plate, Helmut Annen. Trainer Helmut Metzroth, der jedoch nach zwei  Niederlagen zu Beginn sein Amt aufgab. Ab November 1982 Hans Peter Zettler  (gen. Festus) aus Welling.

 

Bilanz : Direkt im ersten Jahr 2. Platz in der  Meisterschaft. 18 : 0 Punkte in der Rückrunde. Meister wurde der TuS  Altenahr. Bester Werfer war Jürgen Reuter mit durchschnittlich 8 Toren pro  Spiel. Im Pokal nach Sieg über Altenkirchen legendäres Spiel gegen  Oberligisten TuS Bad Marienberg, dass nach zweimaliger Verlängerung 22: 21  verloren wurde.

 

Schon im nächsten Jahr Saison 1983/84 gelang der Aufstieg  in die 2. Kreisklasse. Zur Mannschaft dazu kamen Rainer Mönk und Martin  Scheuren vom TuS Treis Karden. In der Meisterschaft gab es am vorletzten  Spieltag ein echtes Endspiel gegen TuS Mayen 2. Vor fast 400 Zuschauern  wurde Mayen 26 : 15 bezwungen und der Aufstieg war perfekt. Meister also  Kaisersesch vor Mayen und Remagen. Nach diesen Erfolgen entschloss sich  der TuS eine zweite Mannschaft zu melden mit Trainer Klaus Trumpler und  eine Jugendmannschaft mit Trainer Erwin Speicher. TuS Vorsitzender jetzt  Dietmar Larm, Abteilungsleiter Rainer Reuter.

 

 

Auch in der 2. Kreisklasse spielte man bis zum Schluss um  die Meisterschaft. Die Vorentscheidung in der Saison 1984/85 fiel vier  Runden vor Schluss, als man mit 17: 19 gegen den TV Weißenthurrn 2 die  erste Heimniederlage seit zwei Jahren hinnehmen musste. In der Tabelle  belegte man schließlich mit 29 : 7 Punkten den dritten Platz, knapp hinter  Meister Weißenthurm. mit 31 : 5 Punkten.

 

Die Hochstimmung im Kaisersescher Handball erlitt jedoch  nach dieser Saison einen herben Dämpfer. Mit Alfred Knauf, Jürgen Reuter,  Elmar Kotz, Christoph Röhrig (alle beruflich), sowie Wolfgang Krüger  (Wechsel zum Landesligisten TV Welling) verließen gleich 5 Spieler der  ersten Sieben" den Verein. Auch Trainer Zettler stand nicht mehr zur  Verfügung. Sein Amt Übernahm Günter Fuchs, ehemaliger Oberligaspieler vom  TV Moselweiss. Für die Saison 1985/86 griff man somit auf Spieler der  zweiten Mannschaft zurück. Trotzdem geriet man in arge Personalnot und  Niederlagen waren vorprogrammiert, was auch einen drastischen  Zuschauerschwund zur Folge hatte. Letztlich belegte man noch einen  respektablen 6. Platz in der Meisterschaft.

 

Das folgende Jahr bedeutete dann das vorläufige Ende des  Kaisersescher Handballs. Nachdem mit Bernd Reuter, Jürgen Schwarzer  (beruflich) und Klaus Peter Mönk (Wechsel zum TV Welling) auch die letzten  Leistungsträger. den Verein verließen, meldete man die erste Mannschaft ab.

 

Einige Jahre später. begann der unermüdliche Klaus Trumpler  eine Jugendmannschaft aufzubauen. Die Spieler Markus Laux, Thorsten Lemke,  Dirk Hesse, Thorsten Gansen, Erik Schwarz, Christoph Lutz, Harald Wagener  und Christian Müller sollten noch für Furore sorgen. 1993 hatte diese  Gruppe 17 und 18 jähriger Nobodies ihren ersten Auftritt in der Kreisliga  C. Zum Kader stießen noch dazu die Ehemaligen Thomas Rink, Alex Sesterhenn  und Rüdiger Larm, sowie die Neuen Dirk Jasbinschek und Sven Knäpper im  Tor. Während der Saison war dann der Wiedereinstieg von KP Mönk, Jörg  Engels und Martin Scheuren, zurück vom SV Ulmen, zu vermelden. Der  Mannschaft gelang in der Saison 1993/94 gleich der 4. Platz in der  Meisterschaft. Zuhause wurde kein Spiel verloren und es gelang alle vor  uns platzierten Teams zu besiegen.

 

Zur Saison 1994/95 wurde zusätzlich, eine C-Jugend gemeldet.  Spieler: Hartmann, Schick, Oberhausen, Hahn, Kaiser, Lutz, Fiedler, Juchem,  Klein, Martini. Auch diese Mannschaft wurde trainiert von Klaus Trumpler,  der zu dieser Zeit alle Funktionen in der Abteilung ausfüllte und zudem  noch als Schiedsrichter tätig war. Er wurde vom Handballverband Rheinland  für seine Verdienste besonders geehrt.

 

Die 1. Mannschaft meldete mit Thomas Diederichs vom SV  Ulmen einen weiteren Rückkehrer und mit Christian Rothley kam ein  Oberligaspieler, der fortan im Spielaufbau die Fäden zog. Handball löste  von nun an eine wahre Euphorie aus, was sich vor allem in den  Zuschauerzahlen und der Begeisterung niederschlug. Am letzten Spieltag der  Saison 1994/95 wurde vor über 300 Zuschauern der SV Urmitz 4 mit 28 : 21  bezwungen. Dies bedeutete den 2. Platz hinter MüKäBa 8 und den Aufstieg in  die Kreisliga B. Zuhause wurden alle Spiele gewonnen, und mit Thorsten  Lemke hatte man einen überragenden Liga- Torschützenkönig der allein 35 %  aller Kaisersescher Tore warf. Im Pokal besiegte man sensationell den  Landesligisten Vollmersbach mit 26 :19 und unterlag nach einer guten  Leistung dem Oberligisten TuS Weibern.

  

  

Und der Erfolg hielt an. Zur Saison 1995/96 kamen mit  Torwart Wolfgang Schweitzer und Dirk Müller vom TuS Mayen sowie Dirk  Grünebaum drei erfahrene Landesligaspieler. Trotz des Weggangs der  Bundeswehrangehörigen Jasbinschek, Knäpper und Rothley hatte man sich den  Aufstieg in die A Klasse zum Ziel gesetzt. In der Abteilung gab es zudem  Zuwachs. Erstmals wurde eine Damenmannschaft mit Trainer Stefan Edenhofner  gemeldet.

 

Spielerinnen waren Silvia Diederichs, Silke Rösinger,  Kerstin Mösch, Petra Klasen, Beate Junglas, Monika Gilles, Anne und Nadine  Fischer, Sabine Krämer, Steffi Mönch, Martina Mönch. Während die Damen in  ihrer ersten Saison doch Lehrgeld zahlen mussten, spielten die Herren eine  überragende Saison. Mit nur einer Niederlage in Plaidt gegen die HSG  Nettetal 2 wurde der Aufstieg in die Kreisliga A erreicht.

 

Zur Saison 1996/97 trat man neben der Damen und  Herrenmannschaft zusätzlich mit einer B und einer C-Jugend an. Personell  hatte man bei der 1. Mannschaft einen herben Rückschlag. zu verkraften.  Mittlerweile war Regionalligist Mülheim-Kärlich auf die Qualitäten von  Thorsten Lemke aufmerksam geworden. Mit Wehmut und auch ein bisschen Stolz  mussten wir ihn ziehen lassen. Dagegen glaubte man mit dem ehemaligen DDR  Oberligaspieler, Heimo Wagner als Spielertrainer und Marco Jungels, beide  vom Landesligisten SV Ulmen, gleichwertigen Ersatz gefunden zu haben.  Somit hatte man zum Ziel, auch in der A-Klasse oben mitzuspielen. Der  Saisonstart verlief denkbar schlecht. Gegen Weibern 3 gab es mit 17 :18  die erste Heimniederlage seit drei Jahren. Nach einer Niederlagenserie in  der Saisonmitte mussten die hohen Ziele revidiert werden. Am Ende belegte  man den 5. Platz in der A- Klasse.

 

Zuvor galt es einige Turbulenzen zu überstehen. Trainer  Wagner warf noch während der Saison das Handtuch. Der Zeitpunkt war  gekommen um einen Neuaufbau in der Abteilung zu organisieren. Klaus  Trumpler wurde wieder als Trainer eingesetzt. Thomas Rink wurde  Abteilungsleiter, Klaus Peter Mönk sein Stellvertreter. Daneben wurde Dirk  Müller zum Jugendwart und Harald Wagener zum Kassierer ernannt.

 

Die Jugendmannschaften spielten eine erfolgreiche Saison.  So gewann die C-Jugend immerhin 6 Spiele und die BJugend wurde Zweiter in  ihrer Staffel. Die Damen wurden leider ohne Punktgewinn wieder Letzter in  der Kreisliga.

 

Die Saison 1997/98 begann man mit drei Jugendmannschaften (  D- , C-, A-), sowie je 1 Damen- und Herrenmannschaft. Mit Dirk Hesse zum  Regionalligisten TV Vallendar und Marco Jungels zum TV Moselweiss hatten  die Herren wieder den Weggang von zwei Leistungsträgern zu verkraften. Vom  sich auflösenden SV Ulmen kamen dazu Wadi Mussin, Markus Mindermann und  Jürgen Klasen. Dazu Martin Steingräber als Torwart. Saisonziel konnte nur  der Klassenerhalt sein, in der Hoffnung auf ein Integrieren der A Jugend  in naher Zukunft. Man belegte am Ende den 6. Platz in der Meisterschaft.  Nicht gerade berauschende Leistungen und der Verlust der Heimstärke hatten  leider auch einen Zuschauerschwund zur Folge. " Quo vadis TuS Kaisersesch"  stand in der Rhein-Zeitung.

 

 

Tatsächlich ging es in der folgenden Zeit ums überleben der  Abteilung. Mit der Rückkehr von Dirk Hesse "wenn sich in Kaisersesch etwas  bewegt" kam der erste Schub nach vorn. Danach wurde lange gesprochen und  verhandelt mit dem von nun an verantwortlichen Abteilungsleiter Klaus Peter.  Mönk. Am Schluss stand fest, dass auch Thorsten Lemke, gerade mit  Mülheim-Kärlich als Stammspieler in die 2. Bundesliga aufgestiegen,  zurückkehrt..

 

In seinem Gefolge Mirek Gasch vom Landesligisten SV  Neuerburg. Mit Michael Lohner konnte man einen erfahrenen  Regionalligaspieler und Verbandstrainer als Trainer gewinnen. Er brachte  den Aufbauspieler Christoph Baulig vom Landesligisten MüKäBa 2 mit. Trotz  des Abgangs von fünf Spielern konnte angesichts dieser hochkarätigen  Spieler die Devise nur lauten: Aufstieg in die Bezirksklasse. Die  Damenmannschaft musste abgemeldet werden. Drei Jugendmannschaften nahmen  aber weiterhin am Spielbetrieb teil.

 

Ähnlich Überlegen wie 1996 stieg man in der Saison 1998/99  in die Bezirksliga auf. Lediglich eine Niederlage zum Auftakt in Bad Ems  stand zu Buche. Im Pokal scheiterte man in der dritten Runde mit 23: 24 am  Oberligisten TuS Bannberscheid.

 

In der Bezirksligasaison 1999/2000 konnte man erstmals auf  Spieler der eigenen Jugend zurückgreifen. Mit Jens Oberhausen, Florian  Schick und Thomas Hartmann schafften gleich drei Spieler den Sprung in die  erste Mannschaft. Zudem kam mit Heinz Neisius ein erstklassiger  Oberligatorwart zum Verein. Durch die Absagen von Thorsten Gansen, Dirk  Grünebaum und Christoph Lutz schrumpfte der Kader allerdings wieder und  die Saison musste man auch verletzungsbedingt mit einem Minikader  überstehen. Es gelang zwar noch mit Fritz Zirwes einen ehemaligen  Regionalliga- und Jugendnationalspieler zu verpflichten. Doch auch er  verletzte sich gleich zu Beginn und konnte mehr oder minder nur noch  zuschauen.

 

Da grenzt es fast an ein kleines Wunder, dass man wieder  den Aufstieg schaffte, diesmal in die Landesliga. Meister wurde der SV  Urmitz 2, der nur eine Niederlage kassierte (gegen Kaisersesch). Doch auch  der zweite Platz reichte zum Aufstieg. Ähnlich wie im letzten Jahr verlor  man im Pokal denkbar knapp 23 : 24 . Wieder in der dritten Runde. Diesmal  gegen den Oberligisten TuS Daun.

 

 

Für die nun anstehende Landesligasaison war klar, dass sich  personell etwas ändern musste. Mit Michael Ringe und Volker Gravemeier von  der Spvgg Andernach sowie Daniel Müller und Markus Schäfer, vom TuS Weibern  konnte man sich auch gleich über vier Neu 2000/2001: Heinz Neisius,  Wolfgang Schweitzer, Jens Oberhausen (alle Torwart), Thorsten Lemke, Dirk  Hesse, Christoph Baulig, Mirek Gasch, Dirk Müller, Florian Schick, Thomas  Hartmann, Fritz Zirwes. Trainer: Michael Lohner. Zudem nehmen eine  Bambini-Mannschaft und eine DJugend mit Trainer Ralf Netz und Klaus  Trumpler am Spielbetrieb teil. Eine weibliche BJugend trainiert unter  Florian Schick, ohne um Meisterschaftspunkte zu spielen. Man hatte sich im  ersten Landesligajahr einen Platz im Mittelfeld zum Ziel gesetzt. Leider  wurde der vorhandene Kader verletzungsbedingt arg gerupft. Mitunter waren  fünf Ausfälle. zu beklagen und für Dirk Hesse war die ganze Saison schon  nach zwei Spielen beendet. Am vierten Spieltag wurde Michael Lohner durch  Fritz Zirwes als Trainer ersetzt. Zur Rückrunde verabschiedeten sich  Michael Ringel und Wolfgang Schweitzer, beruflich bedingt. Zum Glück  konnte Erik Schwarz reaktiviert werden. Mittlerweile gehören auch die  "Oldies" Thomas Rink und Martin Scheuren wieder zur Mannschaft. Trotz  aller Schwierigkeiten spielen wir eine gute Saison und befinden uns zur  Zeit auf dem 6. Tabellenplatz. Mit 150 - 200 Zuschauern haben wir bei  weitem die Zahlreichsten in der Liga die Besten obendrein. Auch auswärts.  wird die Mannschaft toll unterstützt.

 

... to be Continued!!!

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